Nähzimmer - Teil 2: DIY-Vintage-Upcycling-Schraubglas-Regal *

Dienstag, Dezember 06, 2016



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Vor einiger Zeit habe ich über den Bau meines Nähzimmers geschrieben. Bei dem Rohbau allein blieb es natürlich nicht! Ich habe mir für mein Nähzimmer ein paar schöne Möbel gebaut (ok, mein Mann hat da auch einiges getan). Mein Vintage-DIY-Regal habe ich ja bereits hier samt Anleitung vorgestellt, und so in dem Stil wird das Tutorial heute auch.

Mein kleines DIY-Upcycling-Regal ist komplett im Eigenbau entstanden: Ein einfaches Hängeregal mit Schraubgläsern! Die Idee kenne ich noch aus der Werkstatt meines Großvaters, der in so einem Regal (in deutlich größer!) seine Schrauben verwahrt hat.

Zutaten
1 Brett (ich habe meins aus der "Verschnitt-Kiste" vom Baumarkt, das ist sowas wie die Restekiste im Stoffladen)
2 Konsolen (gibt's auch im Baumarkt, beim Möbelschweden oder z.B. hier*)
Bondex Vintage Lack* und Bondex Vintage Wachs*
ggfs. Schleifpapier
Akkubohrer
Pinsel
alter Lappen
6-8 ausrangierte Schraubgläser (von Apfelmus, Marmelade, etc), je nach Größe des Brettes
 
Schrauben: hier musst Du die Dicke Deines Brettes beachten! Du brauchst pro Schraubglas 1 spitze Schraube, die kürzer sein muss, als Dein Brett dick ist.
Außerdem brauchst Du je nach Konsole 1-2 Schrauben um die Konsole an das Brett zu schrauben + Schrauben mit passenden Dübeln zum Anbringen an die Wand (lass Dich zur Not im Baumarkt beraten - ich hab "das Grobe" mit dem Bohren dann meinem GöGa überlassen...)


Anleitung
Der Anfang kommt ein bisschen auf Dein Brett an: Hast Du es auch aus der Verschnitt-Kiste vom Baumarkt, oder ist es ein altes Regalbrett, das Du im Keller gefunden hast? Im letzteren Fall empfehle ich es abzuschleifen, zu lackieren und zu wachsen, wie ich das in diesem Tutorial gemacht habe, um den "shabby-Effekt" zu erzeugen.

Hast Du ein unbehandeltes Brett aus der Verschnitt-Kiste wie ich in diesem Fall, reicht es zu lackieren und zu wachsen - vorher Abschleifen muss nicht sein. Hier das fertige Brett - lackiert und gewachst (ich hab das graue Wachs genommen):


Jetzt geht es eigentlich erst los!

Zuerst misst Du an Deinem Brett aus, wo Deine Konsolen angebracht werden. Sie sollten zu beiden Seiten denselben Abstand zum Rand haben:



Nun schraubst Du Deine Konsolen an Dein Brett.

Ich hab als nächstes die Gläser auf der Fläche zwischen den Konsolen verteilt, bis ich einen halbwegs symmetrischen Eindruck hatte. Pedanten rechnen. Ich bin kein Pedant, ich muss immer aufs Babyphone schielen. Ich hab die Gläser absichtlich versetzt platziert, damit ich später gut an jedes rankomme und alle sehen kann:



Dann werden die Deckel von unten an das Brett geschraubt. Ich hab dazu den Akkubohrer genommen, und das ging problemlos. Du kannst natürlich auch mit einem Nagel ein kleines Loch vorhämmern.


Bei den ersten beiden bin ich nicht ganz mittig gelandet - solange die Schraube aber fest sitzt, ist das nur ein optisches Problem, das man nachher nicht mehr wahrnimmt.

Jetzt schraubst Du nur noch die Gläser wieder dran, et voilà:


Jetzt kannst Du Dein Regal an der Wand aufhängen! Ich verwahre in meinem die Webbänder, wobei ich gestehen muss, dass sechs Gläser kaum reichen. Da muss ich wohl noch eins bauen!




Ich hoffe, Dir hat dieser kleine Ausflug in den DIY-Möbelbau gefallen?


Lieber Gruß,
Sonja

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4 Kommentare

  1. Antworten
    1. Sonja die Idee finde ich klasse und praktisch. So ein Brett hängt auch in Papa's Werkstatt. Diverse Babynahrungs-Gläschen fanden damit eine sinnvolle Weiterverwertung. Natürlich sieht das ganze nicht so schön aus wie bei dir.
      Eine Männerwerkstatt und weiße Regalbretter? Das stelle ich mir gerade mal besser nicht vor *gg*

      ♥liche Grüße
      Ellen

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    2. Haha, das stimmt wahrscheinlich! In Opas Werkstatt sah das auch nicht nach shabby chic aus. Aber praktisch - jawohl!
      LG, Sonja

      Löschen

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