(Anzeige) Urlaub zuhause mit Freixenet. Und warum ich in einer Babybadewanne liege.*

Montag, Juni 26, 2017


Kennt ihr den Spruch: "Meine Motivation rennt gerade nackig mit nem Sekt in der Hand über die Wiese?" Also manchmal - oder ziemlich oft im Moment - gehts mir so. Bei den sommerlichen Temperaturen (nein, das soll keine Beschwerde werden) muss man sich ja doch was überlegen wie man den Tag so überlebt, während die Kinder Haus und Garten auseinander nehmen.
Während meine Motivation also nackig und schreiend mit dem Cava in der Hand davonrennt, muss ich die Stellung halten.


Urlaub zuhause. Als Mama.


Während unsere kinderlosen Freunde Dschungelsafaris, Städtereisen und Kreuzfahrten buchen und sich im Urlaub erholen, tun wir uns diesen klassischen Reise-Stress mit den Kindern so wenig wie möglich an. Nicht, dass wir grundsätzlich reiseunlustig wären, aber allein die Vorstellung mit vier Kindern an einem Flughafenschalter zu stehen und auf einen verspäteten Flieger zu warten, nur damit wir dann in einem überbuchten Hotel enden, wo just bei unserer Ankunft die Klimaanlage versagt und die letzten Plätze in der Kinderbespaßung ausgebucht sind... äh... nö, muss nicht sein!

Urlaub ist ja mehr so das Gefühl weit weg zu sein und sich fern des Alltags zu erholen. Das haben wir als Eltern von vier Kindern auch im richtigen Urlaub eher selten, wie die Eltern unter euch sicherlich bestätigen können. Deshalb halte ich mich im Sommer-Alltag (ist ja nicht so, als würde zuhause keine Sonne scheinen) an kleine Fluchten - ein gutes Buch, ein Glas Freixenet, und mein neues Kleid (das ich euch heute wenigstens schonmal kurz zeigen wollte...)


Der gute alte Murphy


Tagsüber ist es unmöglich einen ungestörten Platz im Garten und eine Ruhepause im Tagesablauf zu finden. Bis wir alle Sachen draußen aufgebaut haben, jeder sein Eis bekommen hat und der Planschpool einsatzbereit ist, vergehen gefühlte Ewigkeiten.

Es dauert nie lange, bis der erste einen Splitter hat, hingefallen ist, oder einer in den Planschpool gemacht hat. Dann karren sie ganze Bobbycaranhängerladungen voll Erde (aus meinem Blumenbeet!!) in ihren Pool.


Zwischen Sonnencremeeinreiben, Eis-Servieren, Mückenstichverarztung, Windelwechsel und Unfallverhütung bleibt mir keine Zeit für Entspannung. Beim Mit-Sekt-auf-der-Liege-liegen gesellt sich gerne der gute alte Murphy dazu und sorgt dafür, dass wieder irgendeine Katastrophe zuschlägt: Knall, Zisch - unser Filius hat den Pool getötet! Es folgen Tränen, Schreien... und meine Motivation? Die sitzt neben Murphy feixend und schenkelklopfend daneben und prostet mir aus der Ferne zu.


Ein Moment Urlaub für mich

Irgendwann später, viel später, liegen die Kleinen in ihren Betten. Es riecht nach Sommerabend Ich hab mir einen eigenen Pool gebaut: Aus unserer ersten Babybadewanne. Die war zu rosa für Vincent. 

Die Sonne geht unter. Jetzt darf ich auch einen Moment Urlaub haben. Wenn ich die Augen schließe, fühle ich mich, als wäre ich den ganzen Tag auf Dschungel-Safari gewesen. Neben mir liegt gut gebaut, nackig und grinsend meine Motivation und reicht mir gnädig ein Glas Freixenet Carta Nevada, und ein bisschen Urlaubsgefühl erreicht mich. Der Tag ist geschafft. 
Zum Wohl!

Eure Sonja


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4 Kommentare

  1. HIHIHI... kommt mir das bekannt vor! imme locker bleiben, Sonja! wenn du in dänemark Urlaub machst, stören auch vier kinder nicht :0) die sind dann den ganzen tag drauseen unterwegs, an den ferienhäusern gibt es meistens schaukel und sandkasten, rasen, ausserdem sind die kinder oft den ganzen tag am strand beschäftigt. Oder man fährt in den zoo. in ein hotel wäre ganz sicher null erholung, da hast du recht :0) na ja, kommt zeit kommt rat! dein minipool hat es dann schliesslich auch getan :0) ich wünsch dir noch gute nerven und eine schöne zeit mit deiner bande! ganz LG aus dem Norden, Ulrike :0)

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    1. Liebe Ulrike,

      wir haben es ja nicht anders gewollt %-).
      Und du hast recht - wenn man wirklich weg ist, verläuft sich alles ganz anders! Aber man hat ja nicht das ganze Jahr die Möglichkeit wegzufahren, da muss man zuhause irgendwie optimale Bedingungen für alle schaffen... :)

      Lieber Gruß nach Dänemark!
      Sonja

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  2. Liebe Sonja, dein Beitrag ist genial!!! Ich bin so begeistert und bin grad am überlegen, ob ich nicht von literweise Kaffee zu Sekt umsteigen sollte!!
    Ja, mit Kindern ist Urlaub halt ganz was anderes! Meistens ist man danach noch müder als davor! Denn Urlaub mit Kinder heißt auch Urlaub für Kinder. Seit Irma da ist fahren am liebsten zum Sommerhaus meiner Eltern. Da meine Mama eine großartige Omi ist, habe ich dann auch ein bisschen richtigen Urlaub. Da bin ich ihr wirklich sehr dankbar!
    Genieße noch die Stunden in deinem eigenen Pool!!
    Liebsten Gruß!
    Susanna

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    1. Liebe Susanna,

      ja, "Urlaub" hat man im Urlaub auch irgendwie nicht. Die sind ja meist noch wacher als sonst %-).
      Wenn man also an einem schönen Ort die Kinderbetreuung gleich mit dabei hat, ist das einfach unbezahlbar! Bis dahin muss man einfach auch mal durchhalten - und ein Gläschen Sekt kann durchaus helfen sich selbst bei Laune zu halten. Muss ja nicht gleich literweise sein ;).
      Manchmal wir am Sonntag mal ein Glas zum Frühstück, wenn die Kinder gerade mal schön spielen. Auch das ist einfach mal ein Highlight inmitten der Katastrophe :D

      Neulich weckte uns unser Sohn morgens ganz verzweifelt, weil er "das Gelbe" nicht wegkriegte. Ich so: "Das Gelbe? Was denn Gelbe?" Er: "Vom Ei. Wir wollten Eier zum Frühstück machen..." ... *seufz*
      War ja echt lieb gemeint von den beiden Großen. Aber so gehts ja typischerweise bei uns los, und so hatten wir dann Sonntag früh um halb acht schon einmal die Küche gewischt, alle waren wach, und die Großen hatten plötzlich keinen Hunger mehr... %-)

      Nun denn... lieben Gruß,
      Sonja

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