Zeitmanagement - als Mama-Blogger

Mittwoch, Februar 08, 2017

Immer mal wieder bekomme ich Komplimente oder ernte Erstaunen. Das drückt sich dann meist ungefähr so aus: "Wie schaffst du das alles?" - "Wie machst du das nur?". Ich wurde sogar schon als "Zeitmanagement-Genie" bezeichnet.

Heute öffne ich mal meine "Trickkiste" (die eigentlich gar keine ist) und gewähre einen kleinen Einblick in mein Dasein als Mama und als (Näh-)Blogger. Und vielleicht finde ich ja auch eine Antwort auf die Frage, wie ich das so schaffe. Besonders Erst-Mamas erblassen teilweise vor Ehrfurcht, wenn ich ihnen erzähle, was ich alles so mache. Dabei ist es keine Hexerei! Ich hab auch keine Zauberformel oder Patentrezept, kein Supertool oder die Antwort auf die Frage nach der perfekten Organisation. Im Grunde lässt sich alles auf eins herunterbrechen: Es ist eine Einstellungssache!

Und in lang... nun ja, bitteschön:

Zeitmanagement: Das Grundproblem
Zeitmanagement ist so unglaublich populär. Alle wollen wissen, wie das geht, auch wenn sie gar keine Kinder haben. Ich kenne so viele Leute, die dauernd im Stress sind (dem negativen), weil sie keine Zeit mehr haben. War ich auch mal. Bin ich auch immer noch, aber irgendwie positiver, finde ich. Wie komme ich jetzt auf Stress? Naja, ich denk mal, wir zäumen das Pferdchen jetzt mal ganz von vorne auf...

Wenn man "Zeitmanagement" googelt, landet man bei diversen Methoden und/oder Tools, die einem helfen die einem "zur Verfügung stehende Zeit möglichst produktiv zu nutzen." (Wikipedia)
 
Wenn man sich Definitionen wie diese mal auf dem Zahnfleisch zergehen lässt, muss man sich gerade als Mama fragen, ob die "produktive Nutzung von Zeit" beim Thema Kinder nicht vollkommen deplatziert ist, denn Kinder nutzen ihre Zeit - ihre Kindheit, verdammt nochmal! - genau gegenteilig zu dem betriebswirtschaftlichen Streben möglichst viel Profit aus der uns gegebenen Zeit herauszuholen.


Das möchte ich als kritisches Statement direkt am Anfang erstmal so stehen lassen. Ich glaube, dass in diesem Gegensatz zwischen unserem heutigen Verständnis von der "Zeitnutzung" und der Sorglosigkeit unserer Kinder, die so überaus verschwenderisch mit ihrer (und unserer!) Zeit umgehen, der große Konflikt offenbar wird, dem sich alle Mamas stellen müssen und der uns alle schon an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht hat (behaupte ich hier einfach mal).


Mama und ihre Zeit: Der Anfang
Ich hab mich echt umgeguckt, als ich zum ersten Mal Mama geworden bin. Der hier verlinkte Beitrag über "Schlaf" hängt sehr eng mit "Zeitmanagement" zusammen - denn am Ende hängt Mamas Zeit immer vom Schlaf des Babies ab. Das hat unmittelbar zur Folge, dass Zeit zum wichtigen Gut wird, wenn ich das mal ganz betriebswirtschaftlich so benennen darf.

Und dabei geht es noch lange nicht darum die eigene, kostbare Zeit "möglichst produktiv zu nutzen". Erstmal gehts ums Überleben! Ich rede hier davon "mal in Ruhe" auf dem Sofa zu sitzen oder in der Wanne zu liegen und nichts zu tun, ein Buch zu lesen oder irgendeiner Freizeitbeschäftigung nachzugehen, die man immer gern gemacht hat.
Ich rate ganz dringend davon ab, sich für die ersten sechs bis zwölf Wochen nach der Geburt irgendetwas anderes vorzunehmen als selbst möglichst viel Schlaf zu bekommen - das führt nur zu Frust und Enttäuschung auf beiden Seiten.

Diese anfängliche Phase, in der man (gefühlt) nur für das Baby da ist, geht vorbei. Jede Mama lernt ihre neue Rolle und ihr Baby sehr schnell kennen, und es tun sich mit der ersten Routine auch die ersten Zeitfenster auf! Die muss man zunächst erkennen und dann im nächsten Schritt für sich nutzen.


Zeitmanagement-Basics für Mamas
Vor etwa einem Jahr habe ich einen Workshop besucht. Dabei ging es generell um die Mutterrolle, Selbstfindung, eigene Stärken und Schwächen usw. Das hatte rein gar nichts mit Zeitmanagement zu tun, und doch drehte sich bei allen Teilnehmerinnen alles um Zeit!

Eine sagte, sie würde gern Gitarre spielen lernen, aber jetzt, mit ihrem dritten Kind, hätte sie überhaupt keine Zeit mehr, und selbst wenn sich mal ein Zeitfenster auftäte, wüsste sie ja nie, ob das nur zehn Minuten sind und ob es sich "lohnt" die Gitarre überhaupt zu hervorzukramen.

Dieses Problem kenne ich nur zu gut! Und mein Tipp war und bleibt: JA! Es "lohnt" sich! Man kann Pech haben und es sind sogar weniger als zehn Minuten. Man kann aber auch Glück haben und plötzlich hat man eine ganze Stunde Zeit! Ich nenne das die "Mama-Schlaf-Lotterie". Und ich ziehe auch nicht immer sechs Richtige.


Einmal hab ich mich richtig geärgert, dass ich bei einem unverhofft langen Mittagsschlaf nicht vorbereitet war und am Ende die schöne Zeit irgendwie verplempert habe. Das hat mich maßlos geärgert, und es ist mir nie wieder passiert.

Die Kehrseite dieser Medaille ist aber auch: Wenn man mit einem langen Mittagsschlaf des Kindes rechnet und dann enttäuscht wird, sollte man für sich Strategien entwickeln das nicht ganz so schwer zu nehmen. Dein Baby macht das nicht um dich zu ärgern, auch wenn man sich in dem Moment echt betrogen fühlt.

Ziele, Prioritäten und Frust
Der Kern jedes erfolgreichen Zeitmanagements ist die Zielsetzung. Wenn man recht planlos durch seinen Alltag stolpert und am Ende des Tages einfach nur froh ist, dass das Kind schläft und man selbst vor der Glotze liegt, ist das völlig in Ordnung. Ich habe auch immer wieder solche Tage.
Dass man so aber weiter nichts erreicht und auch nicht das schöne Gefühl erlebt etwas Tolles, Kreatives geschaffen zu haben, erklärt sich aber auch von selbst: Du entscheidest!


Sich Ziele zu setzen - das klingt furchtbar nach BWL, oder? Es müssen gar keine Ziele sein, die irgendwie mit Geld oder Karriere zu tun haben. "Gitarre spielen lernen" kann ein Ziel sein. Oder "eine Pumphose für mein Baby nähen". Fang klein an, lass Dir Zeit zu wachsen und vor allem: Sei nachsichtig mit Dir selbst, wenn es nicht auf Anhieb klappt! 

Ich habe mal einen Häkelkurs gegeben, an dem eine frisch gebackene, stillende Mama teilgenommen hat. Sie wollte gern für ihre Freundin als Geschenk eine Mütze häkeln. Ihr Baby war gerade mal fünf Monate alt, der Häkelkurs bei mir war mit die erste Auszeit seit der Geburt ihres Kindes. 
Sie bewunderte mich, das sah ich ihr an: Ich stellte mich als Dreifach-Mama vor, und mein jünsgtes Kind war zu dem Zeitpunkt ca. 8 oder 9 Monate.
Der Kurs wurde für die junge Frau zur Katastrophe. Sie hat es auch nach knapp vier Stunden nicht geschafft zwei halbe Stäbchen hintereinander und ohne dass ich daneben saß, zu häkeln.

Sie tut mir bis heute leid! Was war der Fehler?

Es war einfach zu früh! Ihr Ziel - "eine Mütze häkeln" - war kein erreichbares Ziel zu diesem Zeitpunkt ihres Lebens. Sie hatte noch mit ganz anderen Themen (erstes Kind, Geburt, Rückbildung, stillen, Neuordnung der Partnerschaft usw.) zu kämpfen und war noch lange nicht offen häkeln zu lernen.

Ich habe selbst übrigens auch solche bitteren Erfahrungen gemacht - die haben mich glücklicherweise unterm Strich immer weiter nach vorn gebracht, sprich: Ich habe für mich den Fehler analysiert und mir auch mal selbst verziehen, dass ich vielleicht in einem Moment zuviel wollte.


Die Priorität sollte immer sein, dass es Dir selbst gut geht bei dem, was Du erreichen möchtest. Wenn Du Dich selbst zu sehr unter Druck setzt, wirst Du recht bald die Freude daran verlieren, das gilt besonders für so schöne Hobbys wie häkeln, nähen, usw.

Ich bin ja eine Freundin von "Encouragement", also positiver Bestärkung. Vor einiger Zeit habe ich mal einen Spruch verinnerlicht, den ich hier mal sinngemäß auf deutsch widergebe:


Das dicke Buch, in dem geschrieben steht, wie Du ein Meister in allem wirst, besteht aus einem einzigen Wort: ÜBE!

Dazu gehört auch mit Frust umzugehen! Das lernen wir Mamas sowieso meist sehr sehr schnell von unseren Kindern. Ich glaube, es ist eins der wichtigsten Dinge, die ich von meinen Kindern gelernt habe: Die Dinge auch mal anzunehmen, wie sie nunmal sind. Akzeptieren, dass der Abend und die Nacht gelaufen sind, weil Baby Koliken hat und nur umhergetragen werden will.
Und loszulassen. (Nicht das Kind! Den Ärger!)

Vergleich Dich nicht!
Auch der Anspruch an die fertigen Teile sollte nicht zu hoch sein! Sei stolz auf Deine ersten eigenen Werke - ob Du nun "Alle meine Entchen" auf Gitarre spielen kannst, eine Pumphose genäht hast oder Deine erste Mütze gehäkelt - vergleich Dein Werk und vor allem Dich selbst als Mensch nicht mit anderen! Genieße es einfach! Du hast was geschafft, das ist großartig!

Das ist noch ein anderer Aspekt, warum die junge Frau aus meinem Häkelkurs so enttäuscht war: Sie hatte sich mit mir verglichen! Dabei hatte ich ihr zu dem Zeitpunkt fünf Jahre Mamasein voraus. Und einen Mann im Hintergrund, der auch schon seit fünf Jahren Papa war! Und mein Baby war so gut wie abgestillt und gut vier Monate älter, außerdem war es unser drittes und nicht unser erstes Kind - wir waren also überhaupt nicht vergleichbar! (Ich hätte fünf Monate nach Finjas Geburt übrigens auch nicht häkeln lernen können, und ich hätte sogar noch dunkle Textilgestaltungsunterrichtserfahrung aktivieren können...)


Widerstände: Der Haushalt, der innere Schweinehund, die Müdigkeit...
Ich schreibe die ganze Zeit von irgendwelchen Zielen und Prioritäten, dabei müsste eigentlich erstmal der Tisch abgeräumt, die Wäsche gewaschen und die Spülmaschine ausgeräumt werden. Und der Müll rausgebracht. Fenster geputzt. Wäsche gebügelt. Bis das alles fertig ist, ist das Kind wieder wach. Und eigentlich wollte ich mich hinlegen...

Ja, ich hab diese Probleme auch, jeden Tag. Essen kochen kommt noch dazu, und dann natürlich Texte wie diesen schreiben, Fotos dazu machen, usw.

Zunächst einmal: Ich habe jahrelang daran gearbeitet (und optimiere immer noch!!), dass der Haushalt, Kinder und mein Blog "laufen". Und es gibt gaaaaaaaaanz viele Tage, an denen ich scheitere. Da klappt auch mal nichts, weil die Kinder mies drauf sind oder krank oder weil irgendwas dazwischen kommt.

Meine ganz persönliche, goldene Regel ist: Ich mache keinen Haushalt, während mein Kind schläft. Die Zeit der schlafenden Kinder gehört MIR ALLEIN. Und ich habe immer irgendwas vor in dieser Zeit (und wenn es einfach schlafen ist, das kommt gerade jetzt in der Spätschwangerschaft häufig vor!).

Für die "Gefahr", dass sich unverhofft ein Zeitfensterchen auftut, hab ich immer was im Hinterkopf: Schnittmuster ausdrucken oder kleben, Stoff zuschneiden, ein Bild für einen Beitrag bearbeiten... Das sind alles Sachen, die man auch in zehn Minuten schaffen kann! (Womit wir wieder bei den Basics sind: Lohnen sich 10 Minuten? - JA!!!)


Der Nachteil ist: Wir haben es eigentlich nie aufgeräumt. Ich versuche soviel wie möglich an Putzerei und Aufräumen unter der Woche mit wachem Kind zu schaffen, aber ich gebe zu, dass mein Ehrgeiz und mein Anspruch in diesen Dingen noch Luft nach oben haben. Für mich ist das ok, für die Kinder auch, und mein Mann hat sich weitgehend daran gewöhnt, solange ich ab und zu bei gemeinsamen Hau-Ruck-Aufräumaktionen am Wochenende mitziehe.

Der andere "Nachteil" ist: Ich hab meist zig Projekte gleichzeitig, und manchmal - wenn privat auch noch Termine dazu kommen - komme ich ins Trudeln und drohe den Überblick zu verlieren. Ich habe auch Projekte, die schon so lange liegen... tja, ich weiß nicht, ob ich jemals dazu komme sie zu vollenden! Ich sammle sie in meiner Ideen-Mappe - als Kreativblogger kann man sowas immer gebrauchen.

Ich habe schon das Feedback bekommen, dass das ja alles viel zu aufwändig sei. Dass es sich nicht "lohnt", dass man sich verzettelt und am Ende nichts geschafft kriegt.
Naja, ich denke, es kommt hier wirklich auf die Einstellung an: Ich bin in meinen ganzen kleinen und großen kreativen Projekten sehr zielstrebig und ehrgeizig, und ich kann wohl und sicher behaupten sehr sehr viel zu schaffen (wenngleich ihr gar nicht ahnt, wieviel hier aufgrund von Alltag hinten rüber fällt! Ja, ich weiß, was ich alles nicht schaffe!).

Und was den "Lohn" angeht: Mir gibt meine Nähmaschine und auch der Erfolg meines Blogs in Form von Kommentaren, Likes usw. soooooo viel mehr als jeder Abend vor der Glotze (wir haben ja auch nicht einmal einen Fernseher...), dass ich ganz sicher sagen kann: Natürlich lohnt es sich! Immer! Es gibt dir ein gutes Gefühl. Du bist aktiv. Du lebst!


Mama-Blogger
Eine lange Lese-Reise liegt jetzt hinter Dir. Es sind alles Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich in den letzten sechs Jahre meines Lebens gewonnen habe.



Wie läuft das nun konkret mit dem Blog? - Nun, zum Glück hilft mir die Technik ganz ganz viel!
Ich blogge vor! In guten Zeiten wie im Moment bin ich sehr produktiv und habe meine Blogposts zwei Monate im Voraus geplant (und fertig geschrieben und bebildert). Das ist nur im Moment so, weil ich die anstehende Baby-Zeit mit eingeplant habe. Normalerweise arbeite ich ca. zwei Wochen im Voraus, und ganz oft bin ich ganz kurz vor knapp dran. Zwei Beiträge pro Woche sind lange das Maximum gewesen.

Beiträge schreiben und fotografieren mache ich tagsüber; nähen abends (oft erst ab 22h!). Je nachdem, was so ansteht, schreibe ich auch schonmal abends (dieser Text hat zwei Abende in Anspruch genommen, nur mal so als Beispiel...)
Ach ja, auf die Frage "Lohnt es sich, sich erst um 22h hinzusetzen...?" findest Du jetzt nach diesem episch langen Blogbeitrag vielleicht selbst eine Antwort!

Mein persönlicher Vorteil ist vielleicht, dass ich eher eine Eule bin und meist erst nach 21h wach werde - wenn die Kinder schlafen und ich fertig geduscht bin (ich dusche immer abends, das entspannt den Tag enorm). Ich mache meist so bis 23h oder 0h, länger nie, ein bisschen Schlaf brauch ich auch.

Verlinken und kommentieren mache ich über den Tag verteilt über das Smartphone, ohne das ich zu nichts mehr kommen würde, das gebe ich zu. Inzwischen verordne ich mir allerdings Smartphone-Pausen, damit meine Kinder mich nicht nur mit dem Ding in der Hand sehen.

Immer wieder lege ich Blogpausen ein! Ohne die würde ich wohl nicht zur Blogpflege kommen oder zu neuen ebooks und freebooks. Die nächste Blogpause steht auch schon an - Ende Februar bis voraussichtlich Mitte März werde ich mich nur mit dem Baby und gar nicht mit dem Blog beschäftigen. Mein Mann unterstützt mich und hat mich ermutigt nicht zu lange mit dem Blog zu pausieren, aber es kann auch sein, dass ich den ganzen März nichts bloggen werde außer dem Freebook Friday, den ich vollkommen automatisch einstellen kann (und u. a. deswegen überhaupt eingeführt habe).

Bei der Planung meiner Beiträge bin ich ganz oldschool - ich habe einen physischen Blog-Planer, der mir hilft den Überblick zu behalten. Ich habe auch Trello auf dem Smartphone und arbeite da sporadisch mit Listen, aber so richtig durchgesetzt hat sich das bei mir bisher nicht. Ich muss irgendwie kritzeln und mit verschiedenen Farben rummalen können.

Wenn ich spontan Ideen für Blogposts habe, speichere ich die über die Blogger-App als Entwurf und beschäftige mich dann irgendwann später am Rechner intensiver damit. Kleine Kritik am Rande: Die Blogger-App taugt ansonsten zu nichts.

Das war auch schon die ganze Zauberei! So in etwa schaff ich das alles!



Wie sieht es bei dir aus? Wie bringst Du Dein Leben als Mama und als Blogger unter einen Hut? Hast du vielleicht noch einen Trick oder Tipp zur Optimierung?

Lieber Gruß,
Sonja

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8 Kommentare

  1. Liebe Sonja,
    einfach nur ein ganz großes WOW!
    Ich bin keine Mama, habe aber mit Job, Mann, Hund, Hobby, Nebengewerbe und Haushalt auch manchmal so meine Zeitnöte. ;) Ich weiß, das ist absolut nicht zu vergleichen mit unprogramierbaren Kindern. Denoch habe ich deinen Text regelrecht aufgesaugt. Das hast du so wunderbar geschrieben, du hast selbst mir einiges nochmal nahegelegt. Aus deinem wunderbaren Post kann sich Jeder was annehmen und lernen, egal ob mit Kind oder ohne. Man sollte sich selbst nie vergessen!
    Vielen Dank für deine Zeit und Freude die du in diesen (und viele weiteren Post´s) reinsteckst.
    Alles liebe für dich! :)
    Susen

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    1. Hallo Susen,

      vielen lieben Dank! :)
      Es freut mich, dass Du Dich auch angesprochen gefühlt hast und etwas mitnehmen kannst! Meine Perspektive ist im Moment nunmal die einer Mama, aber ich habe diesen Text nicht nur für Mütter geschrieben.
      Ich glaube, dass viele Kreativblogger, die sich "nebenbei" einen Blog und ihr Gewerbe aufbauen, vor diesen Problemen stehen: Und man muss die ganze Zeit und das Geld, das man in die Leidenschaft steckt, ja auch nach außen zuweilen verteidigen. *seufz*

      Es freut mich, wenn ich Dir etwas Rückenwind geben konnte!

      Lieber Gruß,
      Sonja

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  2. Hallo Sonja!
    Erstmal: Vielen Dank für deinen super Post! Du schreibst mir aus der Seele und machst mir Mut!
    Mein kleiner Schatz wird bald ein Jahr, und ich habe mich in vielen Passagen deines Textes wiedererkannt... vorwiegend in den chaotischen ;)
    Ich bin gerade dabei, mir selbst einen Blog aufzubauen. Am besten gefällt mir deine goldene Regel: "Schlafenszeit ist Mamazeit" , die werde ich mir zu Herzen nehmen, bis jetzt hatte ich immer ein schlechtes Gewissen wenn ich diese (wertvolle) Zeit nicht für Haushalt oder sonstige Arbeiten die getan werden müssten (und nicht getan werden wollten) genutzt habe. Vielen Dank für deine Ehrlichkeit.
    Liebe Grüße, Bettina

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    1. Hallo Bettina,

      danke Dir! Es freut mich, wenn ich Dich bestärken konnte! Nur Mut! Das Leben kommt immer in Wellen - mal schwappt sie über einen drüber, und mal ist Ebbe und man hat ZEIT! :)
      Im Eifer des Alltags und Familienwahnsinns ist das zuweilen frustrierend, aber meiner Erfahrung nach kommt nach jeder Welle wieder eine Ruhephase!

      Auf deinem Blog guck ich dann gleich mal vorbei... :)

      Alles Gute dir auch!
      Sonja

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  3. Liebe Sonja,

    mir geht es ein bisschen wie Susen - kein Kind, aber trotzdem viel aus deinem Post mitgenommen. Ich bin jetzt seit ziemlich genau einem Jahr zum ersten Mal voll berufstätig, vielleicht ist das ein bisschen mein "Baby". Jedenfalls hat das mein Leben ziemlich umgekrempelt im Vergleich zum Studium. ;)
    Wenn ich Feierabend habe (analog zum schlafenden Baby) bin ich manchmal viel zu kaputt, um noch zu werkeln. Oder den Haushalt zu machen, der ja auch bei einer Einzelperson mal mehr, mal weniger deutlich auf sich aufmerksam macht. Ich hab ihn auch aufs Wochenende verschoben, meine Feierabende gehören mir.
    Statt die Abende vor dem Laptop zu hängen und anschließend frustriert zu sein, weil ich nichts geschafft habe, versuche ich auch, mich eher mal zum Werkeln aufzuraffen. Klappt nicht immer, ist aber umso schöner, wenn ich es schaffe. Und sei es nur für ein paar Minuten.
    Vorgebloggt wird bei mir auch, wenn ich Urlaub habe oder aus irgendeinem anderen Grund viel zu erzählen.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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    1. Hallo Sabrina,
      ja, auch das kommt mir bekannt vor :). Ich freue mich, wenn sich nicht nur Mamas durch meine Texte angesprochen fühlen, das soll ja hier auch kein reiner Näh-Mama-Kinder-Blog sein.

      Lieber Gruß,
      Sonja

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  4. Oh ja - da steckt viel wahres dran. Ich hab ein Kind und in meinem Beruf ganz viele, arbeite da Vollzeit und nähen und mein Blog ist mein Hobby - sozusagen meine Zeit neben Beruf und Mama-Zeit. Ich nähe und blogge wie es mir Freude macht und es hilft mir auch den Fokus mal auf Zeit für mich zu legen. Ich finde du klingst doch gut organisiert ... ich handhabe vieles ähnlich und versuche einfach immer das was ich gerade mache auch mit ganzem Herzen zu tun, so klappen viele Dinge für mich besser. Gut finde ich deine Ansage das es sich immer lohnt, auch für 10 Minuten ... Liebe Grüße und eine gute Zeit Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,

      danke dir! Ich freue mich, dass sich so viele hier wiederfinden - gut möglich, dass ich nochmal einen "praktischen Teil" zu dem Thema nachsteuere - wenn ich die Zeit finde! :D

      Lieber Gruß,
      Sonja

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Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für einen Kommentar nimmst! Ich freue mich über jeden Besucher und jeden Gast, der mir einen Gruß hierlässt!
Sonja

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